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— Beruf: Karriere —

Werdegang und Stationen

1949 geboren in Zürich, 1954 - 1966 Kindergarten, Primarschule und Sekundarschule in Zürich.

1966 - 1970 Gewerbeschule Zürich, Lehre als Radioelektriker. 1966 - 1968 als Lehrling gearbeitet bei Radio und Television AG, Vertretung der Geloso S.p.A. Reparaturen von Spulentonbandgeräten, Kurzwellensendern und -empfängern, Verstärkeranlagen – auch Installationen in Kirchen und Reparaturen auf Jahrmärkten. 1968 - 1970 Lehre fortgesetzt bei Radio Hess. Reparaturen von Radio- und Fernsehgeräten im Geschäft und bei den Kunden, Installation von Fernsehantennen. Lehrabschluss mit eidgenössischem Diplom im April 1969.

1969, während der Lehrzeit, Rekrutenschule in Bern als Uem Gtm, 1970 abverdienen des Grades in Airolo. Meine militärische «Karriere» endete 2001, man hatte vergessen, mich 1999 aus dem Dienst zu entlassen.

1970 - 1971 weiterarbeiten als Geselle bei Radio Hess. Geschäftsführung und Lehrlingsbetreuung während den Ferienabwesenheiten des Inhabers.


Flugsicherung

1971 - 1974 angestellt bei der Radio Schweiz AG, Flugsicherung Zürich Kloten (heute Skyguide), als Radar Maintenance Engineer. Reparatur und Unterhalt des primären (Raytheon) und des sekundären (Whittacker) Luftstraßenradars (Lägern), der An- und Abflugradar (Cossor, Marconi) sowie dem Flugplatzüberwachungsradar (Texas Instruments) und dem Wetterradar (Decca; Albis). Reparatur und Unterhalt am Funkpeiler (Rhode & Schwarz).

Radar

Teleommunikation

Ab 1974 angestellt auf der Satellitenbodenstation Leuk. Zuerst als PTT Beamter, der Name wechselte zu PTT Telecom, dann als Angestellter bei Swisscom bis zum Verkauf der Anlage an Verestar, einer Tochtergesellschaft der American Tower Corp. im Jahre 2000: Verestar AG. Verestar Inc. verlor viele Kunden durch die Deflation der Internetblase und musste sich in Gläubigerschutz begeben. SES-Americom kaufte die Verestar Inc. und mit ihr Verestar AG Ende 2004. Mein Arbeitgeber hieß fortan SES-International Teleport Switzerland AG (SES-ITS AG). Ende 2006 fiel SES-ITS AG an SES-Astra, welche sie in ihre Tochter Satlynx GmbH eingliederte. Die ganze Satlynx wurde anfangs 2007 an General Electric verkauft und wurde in GE-Satcom umbenannt. Nach 5 Jahren verkaufte GE die Firma, ein neuer Besitzer kam und am 22. Februar 2012 wurde der Name Signalhorn AG.

Meine Tätigkeiten umfassten Betrieb, Unterhalt, Fehlersuche und Konfiguration der Anlagen für die Satellitentelekommunikation. Am Anfang war die analoge Technik mit FDMA. An diesen Anlagen wurden alle Reparaturen durchgeführt sowie Verbesserungen entwickelt und gebaut.

Mit dem Einzug der Digitaltechnik in der Fernmeldetechnik wurde vieles nicht mehr reparierbar. SPADE und SCPC Systeme kamen zum Einsatz, dann Singlerate IDR, TDMA, SS-TDMA und Multirate IDR (IBS). Diese müssen konfiguriert werden. Die terrestrische Anbindung ist nicht mehr einfach G.703, sie kann auch V.35 oder eine RS-Variante sein und wird entweder in einer digitalen Hierarchie mit einem Telco System transportiert oder als IP Pakete durch einen Router weitergereicht. Dann kamen gemischte, mehrkanalige Systeme zum Einsatz: SCPC/TDMA für Stern und Maschen Satellitennetzwerke (SkyWAN, Vipersat, iDirect).

Diese Systeme sind ziemlich aufwändig zu konfigurieren: ZF (70/140 MHz) oder L-Band, HF, Router, QoS; der Kunde will auf seinem Privatnetzwerk VoIP, Videokonferenzen, E-Mail und im Internet surfen. Meistens werden die Gegenstationen (auf dem Land oder Wasser) von Kontraktoren aufgebaut. Denen muss telefonisch geholfen werden, die Parabolantenne auf den richtigen Satelliten auszurichten, Polarisation und Sendeleistung zusammen mit dem Satellitenbetreiber einzustellen. Steht eine Verbindung, muss man die Anlage via Fernwartung noch trimmen. Weniger Reparaturen an einer Anlage dafür mehr administrieren privater Netzwerke.

Überwachung der Sende- und Empfangsspektren in den verschiedenen Transpondern der Satelliten und Suche nach den Verursachern von Interferenzen mit den Satellitenbetreibern Intelsat, Panamsat (inzwischen Intelsat), Loral Skynet, SES (Americom, Astra und New Skies Satellite), Arabsat, Eutelsat und anderen.


Ich entschloss mich, per Ende März 2013 meine berufliche Laufbahn zu beenden, weil ich fand, man sollte gehen, wenn es am Schönsten ist. Meine letzte Funktion war Incident Manager und ich kümmerte mich hauptsächlich um die Belange der internationalen Kundschaft. Die Arbeit war interessant und herausfordernd und machte mir großen Spaß. Das Arbeitsklima mit allen Kollegen war über die ganze Zeit großartig und mit den Kunden gab es nur nette, teilweise sogar persönliche, Kontakte. Voll pensioniert Seit März 2014.

 
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