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— Panoramen: Einführung —

Was ist ein Panorama?

Ein Panorama ist typischerweise ein Bild, das mehr zeigt, als es eine Einzelaufnahme kann. Man denkt bei einem Panorama meistens an ein Bild, das sehr breit und wenig hoch ist; das einen großen Teil oder die Gesamtheit dessen abbildet, das ein Betrachter oder eine Betrachterin sieht, wenn er oder sie sich um die eigene Achse dreht. Diese Panoramen nennt man zylindrische Panoramen und sie erfassen einen Gesichtswinkel von etwa 120° bis 360°.

Auch Bilder, die sich in der vertikalen Richtung über einen weiten Gesichtswinkel erstrecken, kann man als Panoramen verstehen. Es sind sehr hohe, schmale Bilder, die ein hohes Gebäude – einen Turm beispielsweise, oder einen Baum abbilden. Sie können sich über einen vertikalen Gesichtswinkel von 180° erstrecken: vom Nadir zum Zenit. Auch das sind zylindrische Panoramen.

Kuppelartige Panoramen beinhalten die ganze Umgebung um die Betrachter herum in horizontaler Richtung und zusätzlich die Himmelskuppel vom Zenit bis hinunter zum Horizont: 90°.

Sphärische Panoramen bilden horizontal einen Winkel von 360° (rundherum) und vertikal 180° ab (Boden bis Himmel). Der Betrachter oder die Betrachterin befindet sich im Zentrum einer Kugel. Das Aufnehmen und Zusammenstellen eines sphärischen Panoramas ist ziemlich aufwändig und die Anzeige nicht einfach.

Zusammengefasst:

  • Horizontales, zylindrisches Panorama: maximal 360° breit, etwa 30° bis 45° hoch.
  • Vertikales, zylindrisches Panorama: etwa 30° bis 45° breit, maximal 180° hoch.
  • Kuppelpanorama: 360° breit; 90° hoch.
  • Sphärisches Panorama: 360° breit; 180° hoch.

Das ist keine offizielle Klassifizierung, nur eine allgemeine Übersicht.

 
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